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Jona Freund - der Gründer von gootesfood

Interview mit Jona von gootesfood

Komm mit hinter die Kulissen - Backstage mit Jona Freund von gootesfood

Jona, du hast ja schon in der Grundschule angefangen, deine Familie mit Köstlichkeiten zu verwöhnen. Erzähl mal!

Angefangen hat alles mit kleinen Pralinenkreationen, ich habe mich einfach in die Küche gestellt und losgelegt. Ich habe angefangen, mir immer mehr professionelles Werkzeug und Zutaten zuzulegen. Sobald wieder ein Geburtstag oder eine Hochzeit im Familien- und Freundeskreis anstand, war für mich klar, ich habe wieder die Möglichkeit etwas Neues zu kreieren und anderen eine Freude damit zu machen. In der Zeit auf dem Gymnasium gehörten dann Torten zu Geburtstagen für meine Freunde und regelmäßige Kochabende zu meiner kulinarischen Begeisterung.

Und wie bist du dann dazu gekommen, aus deinem Hobby mehr zu machen und eine Food-Manufaktur zu gründen?

Ich bin nach der 10. Klasse von der Schule abgegangen und nach Lübeck gezogen. Dort habe ich 3 Jahre meine Ausbildung zum Konditor erfolgreich absolviert. Danach habe ich in einem Luxushotel die Gäste mit Torten und Törtchen, Pralinen und feinen Desserts verwöhnen dürfen. Während der Lockdowns der letzten Jahre habe ich die Zeit genutzt, mein Business zu planen und habe gootesfood gegründet. Mein Baby betreibe ich zurzeit noch neben meinem Fulltime-Job als Konditor.

Bei dir tauchen überall in der Marke und in den Produktnamen doppelte „O“s auf. Was hat es denn damit auf sich?

Ich habe mit meiner Mutter telefoniert und wir haben uns gegenseitig Namensideen für mein Startup zugeworfen. Dabei kam dann erst gutes Food zustande und ich habe mir gedacht, dann schreibe ich gut doch einfach auch wie food mit zwei o. Danach habe ich mit den Namen für meine Produkte herumgespielt, so heißen meine Fruchtaufstriche goote froots (gute Früchte) oder die zuckerfreie Linie no soogar.

gootesfood - Logo
Birkenzucker in einer Holzschale

Was macht deine Produkte so besonders? Zucker spielt ja zum Beispiel eine große Rolle

 Meine Produkte zeichnen sich dadurch aus, dass sie rein handwerklich in kleinen Mengen hergestellt werden. Als Konditor arbeitet man jedoch kiloweise mit Zucker. Das wollte ich bei meinen Produkten nicht und habe diesen auf eine Minimum reduziert. Zudem habe ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht und habe Xylit (Birkenzucker) für mich entdeckt.

Xylit wird vom Körper nicht wie herkömmlicher Zucker verstoffwechselt und hat somit auch eine geringere Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel, ist zahnpflegend und rein pflanzlich. Xylit hat dieselbe Süßkraft wie herkömmlicher Zucker und keinen störenden Beigeschmack. Der einzige negative Punkt: Xylit kostet rund 7-8 mal so viel wie Zucker, weshalb die no soogar Produkte mit Xylit auch leicht teurer sind als die „Normalen“.

In deinen Produkten verarbeitest du immer wieder außergewöhnliche Zutaten wie Tonka-Bohne, Kurkuma und Matcha. Gerade zu Matcha hast du ja eine besondere Beziehung, oder?

Ich habe in der Entwicklungsphase gedacht „Ach das kennt eh schon jeder zu genüge!“. Bei Verkostungen habe ich aber dann immer wieder festgestellt, dass z.B. die Tonkabohne bei vielen Kunden bekannt war, sie diese aber noch nie probiert haben. So ist Erdbeer-Tonka ein fester Bestandteil meines Sortiments geworden.

Zu Matcha habe ich eine besondere Verbindung, da ich schon während meiner Schulzeit mit einem Tee-Startup aus München Produkte mit Matcha entwickelt habe. Mein Matcha Syroop ist eine Entwicklung aus dieser Zeit und lebt bei gootesfood wieder auf. Mit dem Matcha Sirup möchte ich Matcha-Neulingen einen einfachen Weg zum Genuss einer leckeren Limonade, Dessertsoße oder Partydrink ermöglichen. Ich stelle jedoch immer wieder fest: Man liebt ihn oder man hasst ihn! Ich liebe einfach seinen erfrischenden Geschmack, vielfältige Einsatzmöglichkeit und es ist mal was anderes zum Mainstream „Kaffeegetrinke“.

Inzwischen machst du auch herzhafte Leckereien wie Confits und sogar Backmischungen. Ich bin neugierig: Verrätst du uns, was für die nächsten Monate geplant ist?

 Die nächsten Monate möchte ich zwei weitere Backmischungen herausbringen und es wird sich im Sortiment der Fruchtaufstriche und Confits etwas tun. Auch wird es in Zukunft einige süße zuckerfreie „Sünden“ im Portfolie von gootesfood geben.

Ist bei dir schon mal etwas so richtig schiefgelaufen?

Bei der letzten Abfüllung hat sich ein Wagen mit rund 200 Gläsern selbstständig gemacht und ist umgekippt. Die Räder hatten sich gelockert, bis eines abgefallen ist. Zum Glück musste ich nur wenige Gläser entsorgen und niemand hat sich verletzt. Die angeschlagenen Gläser gibt’s jetzt in der Retterbox :-).

 

Und nun verrat uns noch zum Schluss dein Lieblingsrezept! Vielleicht ein schönes Cocktail-Rezept mit einem deiner Syroops?

Viele überlegen, was sie mit den Sirups nur anstellen können. Ich halte es da ganz simpel: Den Himbeer-Ingwer Sirup z.B.  finde ich klasse als Shot mit eiskaltem Vodka oder jetzt zur kalten Jahreszeit einfach mit heißem Wasser aufgießen und es sich unter der Decke gemütlich machen.

 

Vielen Dank, Jona, für die Einblicke in deine Manufaktur!

gootesfood - Sirup mit Brownies

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